Dieses Zitat soll von keinem geringerem stammen, als Albert Einstein. Für uns als „Unabhängige“ bildet es den Einstieg in unser Kommunalwahlprogramm.
Bürgerversammlungen, Befragungen und Partizipation dürfen nicht als lästige Pflicht angesehen werden. Vielmehr bieten diese die Chance alle Bürgerinnen und Bürger mit einzubinden.
Wir sehen grundsätzlich die Gemeinde in der Informationspflicht. Neben öffentlichen Diskussionen halten wir auch “Bürger-Werkstattgespräche” mit Betroffenen für vorstellbar. Damit meinen wir konkrete, regelmäßige Workshops der Vertreter von Rat und Verwaltung mit den Bürgern selber, um mit diesen gemeinsam konkrete, komplexe Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
Bereits Anfang Januar, knapp einen Monat nach unserer Gründung, haben wir die ersten Programminhalte auf unserer Homepage veröffentlicht. Unsere Ideen und Ansätze zu Blumen, Bäumen und Grün rücken, wie der Zufall es will, aktuell zunehmend in den Fokus des politischen Tagesgeschehens. Das ist in der Sache gut und wichtig.
Wir haben bereits in unseren bisherigen Posts deutlich gemacht, dass wir den Bürgern mehr Beteiligungsmöglichkeiten bieten möchten. Daher können wir uns durchaus auch einen sog. Bürgerhaushalt vorstellen.
Es sollte geprüft werden, unter welchen Voraussetzungen die Einrichtung eines solchen Bürgerhaushaltes möglich ist. Andere Kommunen praktizieren dies bereits.
Eine Menge an Ideen für mehr Einbindung der Bürgerschaft haben wir Ihnen bereits vorgestellt. Aber damit ist noch immer nicht genug. Wir stellen uns noch mehr Partizipationsmöglichkeiten vor.
Wir möchten uns u. a. für andere Regelungen in der Geschäftsordnung des Rates stark machen.
In der Vergangenheit wurde die Verwaltung der Gemeinde Weilerswist oft kritisiert. Gerade Einzelne aus dem Rat ließen kein gutes Haar an der Verwaltung und der Bürgermeisterin als deren Chefin.
Wir sehen hier zwar auch einige Defizite, sind jedoch nicht der Ansicht, dass diese ausschließlich die Schuld an allen Missständen trägt.
Man muss sich in der Kommunalpolitik manchmal auch den vermeintlich kleinen Dingen widmen. Unser Wahlprogramm hat bisweilen ambitionierte Ziele und wir präsentieren zum Teil Ideen, bei denen man dicke Bretter wird bohren müssen.
Aber manches ließe sich bereits schnell und mit einfachen Mitteln umsetzen.
In der Zukunft ist das Thema „Mobilität“ weiterhin von herausragender Bedeutung. Diesem Thema wird unseres Erachtens seitens Rat und Verwaltung bisher nur unzureichend gewidmet. Wesentliche Verbesserungen sind seit Jahren nicht erkennbar. Bau und Instandsetzung von Radwegen werden offenkundig nur schleppend umgesetzt, LKW-Verkehr belastet Anwohner ...
Im letzten Beitrag hatten wir ein Verkehrskonzept gefordert. Aber was ist der Verkehr ohne intakte Verkehrswege? Undenkbar. Undenkbar schlecht sind viele Verkehrswege in unserer Gemeinde. Viele Straßen und Wege sind in einem Zustand, der deutlich zu erkennen gibt, dass an machen Stellen wenig bis gar kein Geld in die Infrastruktur unserer Gemeinde geflossen ist.
Bildung hat zentrale Bedeutung. Stand bisher zu Recht vieles im Zeichen des Ausbaus der Kindertagesstätten, so wird sich zukünftig der Fokus noch weiter auf die Schulen richten müssen. Konkret gilt es die Schullandschaft hinsichtlich ihrer Aufnahmekapazitäten in der Zukunft zu überprüfen und daraus resultierende Schlussfolgerungen in die politischen Gremien einzubringen.
Einen wichtigen Baustein für die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde sehen wir im Themenfeld Energie. Unseren Informationen nach stehen voraussichtlich ab 2023 die nahe Bodenheim aufgestellten Windräder zum Verkauf. Weitere werden in den Folgejahren ebenfalls veräußert. Hier können wir uns vorstellen, dass eine „Bürger-Energie-Gemeinschaft“ entsteht. Diese könnte beispielsweise in Form einer Genossenschaft ins Leben gerufen werden.
Oft wird in Weilerswist von neuen Baugebieten und dem Wunsch gesprochen, dass sich unsere Gemeinde weiterentwickelt, wir alle als Weilerswist gemeinsam wachsen. Ob dies jedoch im Sinne aller ist, sei zunächst einmal dahingestellt. Als Unabhängige Wähler-Vereinigung wollen wir neuen Baugebieten nur dann zustimmen, wenn dabei unter anderem auch umweltpolitische Aspekte berücksichtigt werden.
Bezahlbaren Wohnraum schreiben sich viele Parteien auf die Fahne. Zunächst sinnvoll und gut. Wie dies aber konkret gelingen soll, bleibt hingegen oft im Unklaren. Die UWV hat hierzu konkrete Ideen.
Zunächst bedeutet "bezahlbar" für jeden etwas anderes und ist in unseren Augen nicht zwingend mit "sozialem Wohnungsbau" gleichzusetzen.
Ein ambitioniertes Ziel: Klimaneutralität von Weilerswist im Jahre 2035. Andere Kommunen in Deutschland haben sich dieses Ziel bereits gesetzt oder aber Spitzenpolitiker haben sich dieses zumindest auf die Fahne geschrieben.
Wir wollen Familien stärken. Wir möchten, dass unsere Gesellschaft zusammenhält. Aber was heißt dies konkret?
Beim Lesen des heutigen Beitrags, fragen Sie sich viellecht, wie man so kurz vor der Wahl das sensible Thema „Finanzen“ ansprechen kann. Das macht doch keine Partei! Wir sagen; eben darum, deswegen sprechen WIR es hier an.
Den vielen Herausforderungen, vor denen wir heute stehen, müssen wir uns stellen. Es gilt, die Frage zu beantworten, wo und wie wir uns als Gemeinde besser aufstellen können. Wir sprechen uns als Unabhängige Wähler-Vereinigung für das sog. „Modelling of Excellence“ aus. Ein Begriff, der sich neu „gefunden“ hat, den man früher vielleicht einfach mit „abgucken“ übersetzt hätte.
Vor nicht einmal einem Jahr, haben sich in unserer Gemeinde ein paar Menschen zusammengefunden und die „Unabhängige Wähler-Vereinigung“ (UWV) in Weilerswist gegründet. Ein Projekt, welches hätte scheitern können, sich jedoch mehr als positiv entwickelt hat.
Nach öffentlichen Diskussionen ist im März unser Wahlprogramm entstanden
Wenn Sie Interesse an allen Ideen und Inhalten unseres Programms haben, sind Sie hier richtig.