Auf Initiative der UWV wird sich der nächste Fachausschuss „BIGS“
mit einer Attraktivitätsoffensive für Betonflächen in der Gemeinde befassen. Marcel Behrens, sachkundiger Bürger der Unabhängigen Wähler-Vereinigung (UWV): „Wir wollen eine Attraktivitätsoffensive Bunter Beton einleiten. Wir sehen hier mehrere Lösungsansätze, die wir in die Diskussion werfen.“
Insbesondere haben „Die Unabhängigen“ dabei die noch zahlreichen Betonhaltestellen und Trafostationen in der Gemeinde im Blick. Gerade diese sind es, die sich oft in einem mehr als unansehnlichen Zustand befinden, dadurch nicht nur wenig einladend wirken sondern vielfach sogar als Schandflecken wahrgenommen werden. Dies haben bereits auf Landes- und Bundesebene zahlreiche Kommunen erkannt und Maßnahmen ergriffen die Haltestellen attraktiv zu gestalten. Hier kann die Verwaltung nach Vorstellungen der Unabhängigen mit den Eigentümern bzw. Besitzern ins Gespräch kommen und Lösungen erarbeiten.
Die UWV regt dabei weiter an, dass das
Kinder- und Jugendparlament (KJP)
sowie das
Jugendzentrum
angefragt werden könnten, ob von dort Interesse an der Mitwirkung zur Umsetzung und Umgestaltung besteht. Gemeinsam könnte dann mit dem
KJP
und/oder dem
Jugendzentrum
das weitere Vorgehen geplant und umgesetzt werden.
Nach Vorbild anderer Kommunen könnte auch mit Graffiti-Künstlern Kontakt aufgenommen werden und mögliche Konzepte (u.a. eigene Graffiti-Motive, vielleicht sogar mit Bezug zu Weilerswist) erarbeiten werden.
Neben den Betonhaltestellen und Trafohäuschen denkt die UWV sogar über den Antrag hinausgehend weiter. Auch die Treppenanlage und Unterführung am Bahnhof Weilerswist eigne sich z.B. für eine optische Aufwertung. So habe dies beispielsweise am Erftstädter Bahnhof für eine deutlichere Aufwertung geführt. Schmierereien würden hier im Gegensatz zu Weilerswist nicht mehr in dem Maße vorkommen. Dies trage zudem auch dem subjektiven Sicherheitsempfinden Rechnung.
Den Antrag im Wortlaut finden Sie hier.